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    Autor: René Petry ist Geschäftsführer der Agentur

    Der Informatiker ist Dozent bei der SAWI und Digicomp sowie Prüfungsexperte für die Eidgenössische Prüfung im Bereich Marketing.

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    Die europäische Suchmaschine Qwant

    Google ist der Standard der Internetsuche und es gibt wohl kaum einen Internetnutzer, der noch nie Google benutzt hat. Googeln ist daher auch schon zu einem Verb geworden, mit dem man eigentlich jede Suche im Internet bezeichnet. Wem allerdings der Datenhunger von Google und anderen grossen Suchmaschinen nicht geheuer ist, schaut sich aber auch nach Alternativen um. Eine interessante europäische Lösung für mehr Privatsphäre ist zum Beispiel die Suchmaschine Qwant.

    Qwant im Vergleich zu anderen Suchmaschinen

    Die französische Suchmaschine Qwant gibt es erst seit 2013 und sie ist auch noch nicht in allen Ländern aufrufbar. Eine Vergleichbarkeit mit anderen etablierten Suchmaschinen ist daher etwas eingeschränkt. Die Zahl der Suchanfragen verzeichnet seit Bestehen ein stetiges und kräftiges Wachstum und erreicht mittlerweile über 10 Millionen Anfragen pro Tag. Im Vergleich hierzu: Google würde dafür gerade mal drei Minuten benötigen. Entsprechend liegt der Marktanteil in Europa deutlich unter 0,2%. Am meisten verbreitet ist Qwant naturgemäss in Frankreich mit einem Marktanteil von etwa 1%. Dies liegt auch daran, dass französische staatliche Stellen seit 2018 angehalten sind, für ihre Internetsuche Qwant zu verwenden.

    Der wichtigste Unterschied zu den grossen Suchmaschinen ist der Schutz der Privatsphäre der Nutzer. So sammelt Qwant keine Nutzerdaten und verwendet auch keinerlei Tracking Technologie.

    Quelle: ubersuggest

    Fragen zu Qwant?

    Die folgenden Fragen beschäftigen z. B. die Suchenden zu diesen Themen:

    • Wie sicher ist Qwant?

    Da Qwant in der EU ansässig ist, unterliegt das Unternehmen den strengen europäischen Vorschriften, wie der Datenschutz-Grundverordnung. Daher vertrauen in Frankreich insbesondere öffentliche Verwaltungen, Schulen und Banken dieser Suchmaschine.

    • Wie verdient Qwant sein Geld?

    Qwant verfügt über einen eigenen Suchindex. Zusätzliche werden die Suchergebnisse von der Microsoft-Suchmaschine Bing ergänzt.

    Die Suchmaschine lässt sich über ihre URL qwant.ch in Ihrem Browsers aufrufen. Für Android und iOS steht auch eine kostenlose App zur Verfügung, die Sie aus den jeweiligen App-Stores herunterladen können.

    Erklärtes Ziel von Qwant ist, die Privatsphäre der Internetnutzer zu schützen. Nutzerdaten sowie Suchverlauf werden nicht gespeichert, bekannte Tracker werden direkt geblockt.

    Quelle: Qwant bei answerthepulic.com

    Wie funktioniert Qwant?

    Qwant verfügt über einen eigenen Suchindex. Zusätzliche werden die Suchergebnisse von der Microsoft-Suchmaschine Bing ergänzt.

    Die Suchmaschine lässt sich über ihre URL qwant.ch in Ihrem Browsers aufrufen. Für Android und iOS steht auch eine kostenlose App zur Verfügung, die Sie aus den jeweiligen App-Stores herunterladen können.

    Erklärtes Ziel von Qwant ist, die Privatsphäre der Internetnutzer zu schützen. Nutzerdaten sowie Suchverlauf werden nicht gespeichert, bekannte Tracker werden direkt geblockt.

    Wer steckt hinter Qwant?

    Qwant S.A.S. ist ein französisches Unternehmen mit Hauptsitz in Paris, das in 2011 gegründet wurde. An der Finanzierung sind vor allem die Europäische Investitionsbank und Axel Springer Digital Ventures beteiligt. Letztere besitzen 20% der Anteile. In 2021 gewährte der chinesische Technologiekonzern Huawei einen Kredit über €8 Millionen mit der Option,  diesen in 2024 in eine Beteiligung umzuwandeln.

    Huawei ist insbesondere in der 5G-Technologie weltweit führend. Wegen seiner möglichen Nähe zum chinesischen Staat, ist der Konzern in den USA und Europa nicht unumstritten.

    Sucht man in Google nach dem Mitbewerber Qwant findet man in der automatischen Vervollständigung die folgenden Suchbegriffe:


    Google Suggest beim Suchbegriff „Qwant“

    SERPs bei Qwant

    Die SERPs werden von eigenen Crawlern und selbst entwickelten Algorithmen generiert. Ergänzend zeigt Qwant auch Suchergebnisse von Bing. Da Nutzerdaten und bisherige Suche nicht gespeichert werden, beruhen die Suchergebnisse lediglich der Relevanz zu den Suchbegriffen. Dies trifft auch für die angezeigte Werbung zu.

    Die SERPs unterscheiden sich deshalb auch sehr von denen anderer Suchmaschinen. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Ergebnis bei Google ein Spitzenranking innehat, bei Qwant aber noch nicht einmal auf den ersten fünf Ergebnisseiten auftaucht.

    Die Startseite zeigt unter dem Suchfeld einen Block mit aktuellen Nachrichten an, deren Feed teilweise von der Axel Springer Gruppe stammt.


    Quelle: Startseite

    Die Darstellung der Suchergebnisse ist auf den ersten Eindruck auch gewöhnungsbedürftig. Schaut man allerdings genauer hin, findet man sich schnell wieder wie gewohnt zurecht:


    Quelle: SERP Darstellung bei MetaGer

    Vergleich zum Branchenführer Google

    Qwant unterscheidet sich von Google vor allem durch den Schutz der Privatsphäre. Nutzerdaten werden nicht gesammelt und es gibt kein Tracking.   Somit entfällt die lästige personalisierte Werbung. Es gibt auch keine Nachverfolgung mit Anzeigen beim Besuch von anderen Webseiten.

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      Das sichtbar Fazit

      Die Suchmaschine Qwant erfüllt die Ansprüche von Internetnutzern, die Wert auf bestmöglichen Schutz ihrer Privatsphäre legen.

      Bei der Nachrichtenanzeige auf der Startseite und auch bei den Suchergebnissen lässt sich jedoch eine gewisse Bevorzugung von Inhalten der Axel Springer Gruppe nicht übersehen. Ein Sicherheitsrisiko entsteht dadurch jedoch nicht.