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    Autor: René Petry ist Geschäftsführer der Agentur

    Der Informatiker ist Dozent bei der SAWI und Digicomp sowie Prüfungsexperte für die Eidgenössische Prüfung im Bereich Marketing.

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    Die alternative Suchmaschine DuckDuckGo

    So nützlich und unentbehrlich Google inzwischen für die Online-Suche geworden ist, so beschleicht manchen Internetnutzer doch angesichts des Datenhungers dieses Giganten ein ungutes Gefühl. Browser mit Incognito-Funktion, Ad-Blocker und VPN können vielleicht etwas beruhigen, aber es lohnt sich dennoch, nach Alternativen für die Internetsuche Ausschau zu halten. DuckDuckGo erfreut sich wachsender Beliebtheit, da es das anonyme Suchen im Internet ermöglicht und komplett auf das Tracken verzichtet. Der Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer ist erklärtes Ziel.

    DuckDuckGo im Vergleich zu anderen Suchmaschinen

    DuckDuckGo verfolgt ein ähnliches Konzept wie Google in seinen Anfangszeiten, bevor es zum grössten Werbeunternehmen der Welt wurde. Aufgrund des erklärten Ziels, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, erfreut sich diese Suchmaschine steigender Beliebtheit. Die Zahl der täglichen Suchanfragen steigt seit Jahren stetig an und übersteigt mittlerweile 100 Millionen.

    In den USA beträgt der Marktanteil 2,49% und liegt damit auf Platz 4. In Europa ist der Marktanteil 0,61%, was einen 5. Platz im Ranking bedeutet. (Quelle: https://gs.statcounter.com/search-engine-market-share/all/europe)

    DuckDuckGo verzichtet komplett auf das Tracking, also die Nachverfolgung und die Speicherung, welche weiteren Webseiten der Nutzer besucht.

    Das monatliche Suchvolumen, gemessen mit ubersuggest, liegt in der Schweiz bei 74 000 Anfragen.

    DuckDuckGo monatliches Suchvolumen ubersuggest

    Quelle: ubersuggest

    Fragen zu DuckDuckGo

    Die folgenden Fragen beschäftigen z. B. die Suchenden zu diesen Themen:

    • Wie sicher ist Duckduckgo?

    Nutzerdaten, die nicht gesammelt werden, können auch nicht weitergegeben werden. Somit ist die grösstmögliche Sicherheit der Privatsphäre der Nutzer gewährleistet. Für seine Cloud-Infrastruktur nutzt Duckduckgo AWS, den Cloud Service von Amazon. Das Risiko, dass auf diesem Weg Daten an die US-Regierung gelangen könnten, erscheint jedoch als sehr gering.

    • Wie verdient DuckDuckGo sein Geld?

    Die Haupteinnahmequellen sind Werbung und Einnahmen aus Affiliate Marketing. Da DuckDuckGo die User nicht trackt, ist die gezeigte Werbung nicht auf den User zugeschnitten. Das Zeigen von Werbung basiert nur auf den verwendeten Suchbegriffen, nicht auf den persönlichen Präferenzen oder dem bisherigen Suchverlauf des Nutzers. Ein Remarketing, also das erneute gezielte Zeigen von Werbung auf anderen Webseiten oder in den sozialen Medien, entfällt dadurch selbstverständlich auch.Wenn User durch einen Affiliate Link einen Kauf tätigen, erhält DuckDuckGo eine Provision von dem Anbieter. DuckDuckGo erhält dadurch zwar Informationen über den Kauf, wie Kaufbetrag und Produkt, aber keinerlei Information, mit denen sich der Käufer identifizieren liesse.

    DuckDuckGo Answerthepublic

    Quelle: DuckDuckGo bei answerthepulic.com

    Wie funktioniert DuckDuckGo?

    DuckDuckGo wird mitunter auch als hybride Suchmaschine bezeichnet, da der Suchindex auf mehr als 400 Quellen beruht. Für spezielle Suchen nutzt man beispielsweise Wikipedia oder Tripadvisor. Neben den eigenen Crawlern nutzt DuckDuckGo aber auch andere Suchmaschinen wie Bing von Microsoft oder Yandex. Google wird ausdrücklich nicht verwendet. Wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist jedoch derzeit die Zusammenarbeit mit der russischen Yandex ausgesetzt.

    Bei der Nutzung dieser externen Quellen tritt lediglich DuckDuckGo als Suchender auf. Die Identität der Nutzer von DuckduckGo bleibt verborgen.

    DuckDuckGo speichert keine Nutzerdaten, somit sind diese auch nicht für Dritte zugänglich.

    Bei den meisten gängigen Browsern lässt sich DuckDuckGo mit einem Klick als die präferierte Suchmaschine einstellen.

    Alternativ gibt es für iOS und Android bereits einen eigenen Webbrowser. Ein Browser für Desktop Computer ist derzeit noch in der Entwicklungsphase.

    Wer steckt hinter DuckDuckGo?

    Der Amerikaner Gabriel Weinberg hat 2008 die Suchmaschine DuckDuckGo gegründet. Sie gehört vollständig dem Unternehmen Duck Duck Go, Inc. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Paoli, Pennsylvania, USA und beschäftigt 172 Mitarbeiter (Stand März 2022). Gabriel Weinberg ist seit Gründung unverändert CEO der Gesellschaft.

    DuckDuckGo Autosuggest
    Google Suggest beim Suchbegriff „DuckDuckGo“

    SERP bei DuckDuckGo

    Die Startseite der Suchmaschine verströmt den Tekkie-Style, welcher sich somit auch optisch der Universitätsherkunft zuweisen lässt. Extrem reduziert und auf das Wesentliche fokussiert:

    DuckDuckGo Sucheingabe
    Quelle: Startseite

    DuckDuckGo SERP
    Quelle: SERP Darstellung bei DuckDuckGo

    Vergleich zum Branchenführer Google

    Im Vergleich zu Google wird bei DuckDuckGo wesentlich weniger Werbung angezeigt. Die Anzeige von Werbung hängt zudem nur von den Suchbegriffen ab und ist nicht personalisiert. Damit entfällt auch Remarketing.

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      Das sichtbar Fazit

      Für Internetnutzer, die Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen, ist DuckDuckGo eine attraktive Alternative. IP-Adresse, bisheriger Suchverlauf und sonstige persönliche Daten werden nicht gespeichert und dienen nicht als Grundlage von Werbung.

      Die Suchergebnisse können sich durchaus von anderen Suchmaschinen unterscheiden, da die Kriterien für die Anzeige lediglich Relevanz und Qualität sind. Ein Einfluss durch bisherigen Suchverlauf, Standort oder anderer persönlicher Merkmale besteht nicht.